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AKTREN ueberzogene Tabletten
Bayer Vital GmbH

AKTREN ueberzogene Tabletten

Art-Nr.: 03487126
Darreichungsform: Überzogene Tabletten
Packungsinhalt: 20 Stück
weiterführende Produktinformationen Arzneimittel
5,20 €
Preise Inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten .
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen zu AKTREN ueberzogene Tabletten.

Zusammensetzung

Was ist in diesem Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen beziehen sich auf 1 Tablette

Wirkstoff Ibuprofen 200 mg
Hilfsstoff Alginsäure +
Hilfsstoff Magnesiumdistearat +
Hilfsstoff Talkum +
Hilfsstoff Titandioxid +
Hilfsstoff Saccharose +
Hilfsstoff Maisstärke +
Hilfsstoff Cellulose, mikrokristalline +
Hilfsstoff Copovidon +
Hilfsstoff Siliciumdioxid, hochdisperses +
Hilfsstoff Carmellose natrium +
Hilfsstoff Povidon K25 +
Hilfsstoff Carnaubawachs +

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.

Anwendungsgebiete

Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
Kopfschmerzen
Zahnschmerzen
Regelschmerzen
Fieber

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
Aktive Blutungen, wie:
Hirnblutungen
Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
Magen-Darm-Beschwerden
Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
Morbus Crohn
Colitis ulcerosa
Blutbildungsstörungen
Blutgerinnungsstörung
Bluthochdruck
Herzschwäche
Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
Erhöhte Fettkonzentration im Blut
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Rauchen
Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
Durchblutungsstörung der Hirngefäße
Eingeschränkte Nierenfunktion
Eingeschränkte Leberfunktion
Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
Lupus erythematodes
Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
Größere Operation, kurz zuvor stattgefunden

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Magen-Darm-Beschwerden, wie:
Übelkeit
Erbrechen
Sodbrennen
Blähungen
Durchfälle
Verstopfung
Bauchschmerzen
Blutungen im Magen-Darm-Bereich
Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
Magenschleimhautentzündung
Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
Entzündungen der Mundschleimhaut
Kopfschmerzen
Schwindel
Schlaflosigkeit
Müdigkeit
Reizbarkeit
Erregung
Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
Hautausschlag
Juckreiz
Anfälle von Atemnot
Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?

Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der EU-Nummer E 466)!
Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Sorbit oder Fructose (Fruchtzucker). Es können Magen-Darm-Beschwerden ausgelöst werden.
Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

Wer? Einzeldosis? Gesamtdosis? Wann?
Kinder von 6-9 Jahren
(mit 20-29 kg Körpergewicht)
1 Tablette 1-3 mal täglich im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit
Kinder von 10-12 Jahren
(mit 30-39 kg Körpergewicht)
1 Tablette 1-4 mal täglich im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
(über 40 kg Körpergewicht)
1-2 Tabletten 1-4 mal täglich
(max. 6 Tabletten pro Tag)
im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit

Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt es sich das Arzneimittel während der Mahlzeit einzunehmen.

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?

Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?

Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage anwenden.

Überdosierung?

Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?

Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Die hier dargestellten Produkthinweise beruhen auf den von der ABDATA bereitgestellten Pharmazie-Informationen. Die Texte stellen keine Empfehlung oder sonstige Werbung für das Medikament dar, sondern sollen sachlich informieren. Wir haften weder für die Vollständigkeit noch Richtigkeit der Hinweise. Auch ersetzen die Hinweistexte keine fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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